Crane überwacht deine Haltung in Echtzeit mit KI direkt auf dem Gerät – und stupst dich im richtigen Moment zur Bewegung an, ohne deinen Flow zu zerreißen. Keine Cloud, keine Konten, keine Daten verlassen deinen Rechner.
Softwareentwickler sitzen 6 bis 10 Stunden am Tag vor Bildschirmen. Tiefer Fokus, zwei Monitore und marathonlange Debugging-Sitzungen ergeben zusammen die perfekte Grundlage für Muskel-Skelett-Beschwerden. Die Forschung zeichnet ein klares Bild:
Die vorgeschobene Kopfhaltung – der Kopf wandert vor die Schultern – ist das typische Entwicklerleiden. Nach einem biomechanischen Modell des Wirbelsäulenchirurgen Dr. Kenneth Hansraj (2014) kann der Kopf bei 60° Vorneigung bis zu 60 lbs wirksame Kraft auf die Halswirbelsäule ausüben. Zusammen mit der langen starren Haltung beim Greifen zur Tastatur entstehen so Druckkräfte, die zu Spannungskopfschmerzen und chronischer Steifheit im oberen Rücken beitragen.
Die bittere Ironie: Die meisten Pausenerinnerungen unterbrechen dich im denkbar schlechtesten Moment. Ein simpler 30-Minuten-Timer weiß nicht, ob du mitten im Gedanken oder zwischen zwei Aufgaben bist. Mark, Gudith & Klocke (2008) fanden heraus, dass es im Schnitt 25 Minuten dauert, nach einer Unterbrechung wieder ganz in den tiefen Fokus zu kommen – eine schlecht getimte Pause kann dich also fast eine halbe Stunde produktiver Arbeit kosten.
Crane wurde von Entwicklern für Entwickler entworfen. Jede Funktion respektiert die Realität konzentrierter Arbeit und schützt zugleich deinen Körper vor den Folgen langer starrer Haltung.
Das Profil „Tiefenfokus“ arbeitet mit 60-minütigen Sitzblöcken – lang genug für eine sinnvolle Programmiersitzung, kurz genug, um die aufsummierte Belastung der Wirbelsäule zu vermeiden, die Schmerzen auslöst. Endet der Block, führt Crane dich durch eine 30-minütige Erholungsfolge: Stehen, Gehen, Dehnen und Bewegung. Du wechselst, ohne den Kontext zu verlieren: Steh-Schreibtisch hochfahren, PRs durchsehen oder Dokumentation lesen, während dein Körper sich erholt.
Crane nutzt TensorFlow.js mit dem Posenerkennungsmodell MoveNet, um über deine Webcam Kopfposition, Schulterausrichtung und Vorlehnen zu verfolgen. Sobald du dich zum Monitor krümmst – das klassische Abdriften vor zwei Bildschirmen – schickt Crane einen sanften, nicht blockierenden Hinweis. Die gesamte Verarbeitung läuft lokal auf deiner CPU. Es werden keine Bilder gespeichert, übertragen oder aufgezeichnet.
Alle 20 Minuten 20 Sekunden lang etwas in 20 Fuß Entfernung ansehen. Die Ergonomie-Timer von Crane schaffen bei den Aktivitätswechseln ganz von selbst Gelegenheiten, die Augen ruhen zu lassen. Die Forschung legt nahe, dass zusätzliche Pausen digitale Augenbelastung mindern können, auch wenn die Belege für genau das 20-20-20-Intervall uneinheitlich sind (Rosenfield et al., 2023).
Crane stiehlt nie den Fensterfokus. Hinweise erscheinen als kleine, transparente Overlays und blenden sich nach wenigen Sekunden aus. Es gibt keine modalen Dialoge, keine erzwungenen Pausen und keine Gamification-Spielereien. Du siehst den Anstupser und entscheidest, wann du reagierst. Dein Code bleibt im Vordergrund.
Das Profil „Tiefenfokus“ ist eigens für Entwickler und andere Wissensarbeiter gemacht, die lange, ununterbrochene Fokusblöcke brauchen. Der 90-Minuten-Zyklus teilt sich so auf:
Dieser Zyklus stützt sich auf die Forschung zu ultradianen Rhythmen – den natürlichen 90-Minuten-Aufmerksamkeitszyklen, denen dein Gehirn über den Tag folgt. Ein 60-minütiger Fokusblock passt sauber in einen solchen Zyklus, und die 30-minütige Erholungsfolge gibt deiner Wirbelsäule Zeit zum Entlasten, bringt den Blutfluss zurück und setzt deine Haltung für den nächsten Block neu auf.
Wenn du einen Steh-Schreibtisch hast, begleitet Crane den Wechsel nahtlos. Wenn nicht, sind die Erholungsintervalle der natürliche Moment, dich zu bewegen, zu dehnen und vor dem nächsten Block Kaffee nachzufüllen.
Für kürzere Sitzungen oder schnelleres Arbeiten bietet das Profil „Dev-Sprint“ einen 69-Minuten-Zyklus mit einem 52-minütigen Arbeitsblock, zugeschnitten auf Entwicklung im Sprint-Takt. Es ergänzt „Tiefenfokus“ gut – nimm „Dev-Sprint“ für Code-Reviews und Fehlerbehebungen, „Tiefenfokus“ für tiefe Feature-Arbeit.
Crane läuft vollständig auf deinem Rechner. Es gibt kein Cloud-Backend für Haltungsdaten, keine Telemetrie, keine Analyse und keine Kontoerstellung. Dein Webcam-Bild wird Bild für Bild im Arbeitsspeicher verarbeitet und sofort verworfen. Das KI-Modell läuft über TensorFlow.js auf deiner CPU – keine GPU nötig. Die einzige Netzaktivität sind die Lizenzprüfung für Pro-Nutzer und App-Updates über den Store.
Das ist nicht bloß eine Datenschutzfunktion, sondern eine Architekturentscheidung. Entwickler kennen den Unterschied zwischen „wir versprechen, nicht hinzusehen“ und „es gibt keinen Server, an den Daten gehen könnten“. Crane hat den zweiten Weg gewählt.