Crane überwacht deine Haltung in langen Gaming-Sessions mit KI direkt auf dem Gerät und erinnert dich zwischen den Matches ans Dehnen – nie mitten im Spiel. Keine Cloud, kein Lag, keine Datenerfassung.
Ob im Wettkampf oder gemütlich: Gamer verharren stundenlang in angespannten Haltungen – nach vorn zum Bildschirm gelehnt, Schultern nach vorn gerollt, Handgelenke extrem abgeknickt. Der körperliche Preis ist in der Esports-Medizin gut belegt:
Der „Gaming-Nacken“ – die vorgeschobene Kopfhaltung durch das Vorlehnen zum Monitor in hitzigen Spielphasen – belastet die Halswirbelsäule stark. Jeder Zoll, den der Kopf nach vorn wandert, legt den Nackenmuskeln rund 10 lbs zusätzliches Gewicht auf. Über eine 4-Stunden-Session führt das zu Muskelermüdung, Spannungskopfschmerzen und jener chronischen Steifheit, die viele Gamer für normal halten.
Handgelenkverletzungen sind ebenso häufig. Schnelle, ständig wiederholte Maus- und Tastatureingaben über Stunden schaffen die Voraussetzungen für Karpaltunnelsyndrom, Sehnenentzündungen und die Tendovaginitis de Quervain. Bei Profispielern haben Handgelenkverletzungen schon Karrieren beendet, die als leichtes Unbehagen in langen Trainingseinheiten begannen.
Das Kernproblem bestehender Pausenerinnerungen ist das Timing. Ein Timer, der mitten im Match losgeht, ist schlimmer als nutzlos – er lenkt ab und kostet dich die Runde. Gamer brauchen Erinnerungen, die den Rhythmus ihres Spiels respektieren: zwischen Matches, zwischen Runden, in der Warteschlange.
Crane wurde in dem Wissen gebaut, dass Gaming einen natürlichen Rhythmus hat: intensives Spiel, dann kurze Verschnaufpausen. Jede Funktion arbeitet mit diesem Rhythmus, nicht gegen ihn.
Crane verfolgt mit deiner Webcam und TensorFlow.js Kopfposition und Schulterausrichtung in Echtzeit. Sobald du krumm zum Bildschirm sackst – das klassische Vorlehnen im Wettkampf – zeigt Crane einen dezenten Overlay-Hinweis. Er stiehlt nie den Fokus, pausiert nie dein Spiel und stört keine Vollbildanwendungen. Du nimmst den Anstupser am Rand wahr und korrigierst, wenn es dir passt.
Das Profil „Matchpause“ nutzt 45-Minuten-Zyklen, die zu typischen Gaming-Sessions passen. Endet ein Zyklus, bekommst du eine sanfte Erinnerung ans Dehnen. Bist du mitten im Match, ignoriere sie – Crane legt nicht nach und nörgelt nicht. Die Erinnerung ist für die natürliche Pause zwischen zwei Spielen gedacht, wenn du in der Warteschlange stehst oder Statistiken anschaust.
Crane enthält Dehnaktivitäten eigens für Handgelenke, Unterarme und Hände – die anfälligsten Stellen bei Gamern. Einfache 30-Sekunden-Dehnungen in Streckung und Beugung zwischen den Matches können die aufsummierte Belastung durch schnelle Maus- und Tastatureingaben deutlich verringern.
Die KI von Crane läuft mit leichtgewichtiger Posenerkennung auf deiner CPU. Sie braucht minimale Ressourcen – typischerweise unter 2 % CPU – und rührt weder deine GPU noch Bildrate oder Spielleistung an. Keine Cloud-Verarbeitung, kein Netzwerkverkehr, keine Uploads im Hintergrund.
Das Profil „Matchpause“ ist für Gamer gemacht, die 2 bis 6 Stunden am Stück spielen. Sein 45-Minuten-Zyklus setzt einen natürlichen Haltepunkt, ohne das Spiel zu stören:
Dieser Zyklus ist bewusst einfach. Dreißig Minuten sitzend spielen, dann ein 15-minütiges Erholungsfenster mit Stehen, Dehnen und Gehen. Das Erholungsintervall ist keine harte Pause, sondern ein Vorschlag, der zeitlich mit den natürlichen Pausen zwischen den Matches zusammenfällt.
Professionelle Esports-Organisationen bauen immer häufiger strukturierte Pausenpläne in ihr Training ein. Das Profil „Matchpause“ bringt dieselbe Disziplin zu Gelegenheits- und Wettkampfspielern.
Wenn du 3 bis 6 Stunden am Stück streamst, bietet das Profil „Streamsicher“ einen 60-Minuten-Zyklus mit längeren Sitzblöcken und Erholungsintervallen für die Arbeit vor der Kamera. Es ergänzt „Matchpause“ gut – nimm „Matchpause“ fürs Wettkampfspiel, „Streamsicher“ für Sendungen.
Crane verarbeitet alles lokal auf deinem Rechner. Dein Webcam-Bild wird Bild für Bild im Arbeitsspeicher ausgewertet und sofort verworfen. Keine Screenshots, keine Aufzeichnungen, keine Daten verlassen je deinen PC. Das KI-Modell läuft über TensorFlow.js auf deiner CPU – deine GPU bleibt voll für dein Spiel verfügbar.
Es gibt kein Konto anzulegen, kein Abo zu verwalten und keine Anmeldung. Installieren, Profil einstellen und vergessen – bis zwischen zwei Runden die nächste Dehnerinnerung auftaucht.